
Der Scheibenläufermotor, wie
wir ihn in unserem CityEL verbaut haben und auch wie ihn die Smiles AG
im käuflichen Serien-CityEL einsetzt, ist der ideale Motor für ein
Niedrigenergiefahrzeug dieser Art. Auch in der Smiles-Version mit 48V
hat der Scheibenläufer-Motor das gleich hohe Drehmoment wie unser
72V-Motor. Lediglich seine Leistung ist mit 4,5 kW etwas bescheidener,
aber dennoch mehr als ausreichend.
Um unsere 7,2 kW-Version "serienreif" zu machen, müsste man aber dem
CityEL eine neue Hinterachse mit einem echten Differential verpassen,
damit sich das Verhalten im praktischen Fahrbetrieb verbessert.
Was uns am CityEL gefallen
hat
Der geringe Stromverbrauch des CityEL ist ein großes Plus. Nicht
umsonst führt er die
Liste der Niedrigenergiefahrzeuge auf Wikipedia an
.
Für ihn spricht auch sein außergewöhnliches Design, er fällt auf, wo er
hinkommt. Er hat eine gute Straßenlage und benötigt kaum Parkplatz.
Was ist problematisch?
Auf jeden Fall die schlechte Sicht im Fahrzeug (Cabrioseitenfenster!)
gepaart mit den winzigen Außenspiegeln und der niedrigen Höhe des
Fahrzeuges insgesamt. Alle anderen Dinge, wie Komfort, usw. sind
vernachlässigbar. Feld- und Schotterwege mag er bzw. seine Federung
nicht.

Für uns stellte sich nun die Frage, was wir mit dem CityEL anfangen
sollten. Um ihn auf 48V umzurüsten und mit entsprechenden Batterien
auszustatten wären genauso große Investitionen notwendig gewesen, wie
der ordentliche Ausbau zum 72V-Fahrzeug.
Daher haben wir uns entschlossen den CityEL zu verkaufen, weil unsere
Kapazitäten (Geld und Arbeitskraft) auch an andere Projekte unserer
Tätigkeit in der ZukunftsWerkstatt gebunden waren.
Ende