Der eigentliche Umbau des
CityEL gestaltet sich recht aufwändig.
Sämtliche Kabel inklusive der Platinen, Steuerung, Schütze, auch das
Armaturenbrett, das Teil der komplexen Elektronik ist, wurden entfernt
bzw. erneuert und neu verlegt.

Auf der mechanischen Seite mussten wir die Hinterachse total zerlegen
und alles vom Rost befreien. Der Batteriekasten, die Felgen und Teile
der Federung wurden sandgestrahlt und neu lackiert. Ebenso wurden die
Bremsen generalüberholt und auch neue Bremsleitungen verlegt.
Der CityEL besitzt hinten als Antrieb eine Starrachse, die auf der
einen Seite fest mit einem Antriebsrad verbunden ist und auf der
anderen Seite das Rad über eine Rutschkupplung mit der Achse verbindet.
Bei dieser Konstruktion spart man sich ein Differentialgetriebe für das
Kurvenfahren, da eben die Radaufnahme eines Rades in der Kurve leicht
durchrutscht und so unterschiedliche Raddrehzahlen erreicht werden.
Wir mussten konstruktionsbedingt, weil wir den Motor mittig anordnen
wollten, die Antriebsachse umdrehen. Jetzt befand sich des feste
Antriebsrad auf der rechten Fahrzeugseite. Mehr dazu später...
Der Elektromotor sitzt auf der Achse selbst und wird durch einen Hebel
am Fahrzeugrahmen abgestützt. Eine Motorhalteplatte mit exaktem

Abstand für den Zahnriemen
wurde eingebaut.
Passend für die neue Steuerung musste auch ein Gaspedal und weitere
zusätzliche Schalter (Rückwärtsgang, Not-Aus,...) eingebaut werden.
Für den CityEL gibt es ganz spezielle Reifen (80/70-16 von Continental
sogar mit der Aufschrift CityEL), wovon wir natürlich 3 Stück
benötigten. Nach einigen kosmetischen Arbeiten konnten wir eine erste
Testfahrt unternehmen. Jetzt konnte das CityEL angemeldet werden und
weiteren Testfahrten stand nichts im Wege.
weiter...